Jozef Matthessen
Ich möchte Ihnen endlich mitteilen, wie es mit dem neuen Euphonium läuft. Ich besitze es nun seit etwa einem Monat. Das Euphonium ist wirklich hervorragend. Es ist das beste Euphonium, das ich je gespielt habe.
Adams Euphonium, ein Erfolg auf ganzer Linie!
Ich möchte nur noch Adams Euphonium spielen. Was so hervorragend ist, ist die Klangfarbe. Sehr klar mit vielen Obertönen. Auch die Ansprache ist außergewöhnlich gut. Es ist zudem das einzige Euphonium, bei dem man das Gefühl hat, dass das Metall nicht tot ist. Durch die Materialwahl und ich denke vor allem durch die Dicke (0,5 mm) schwingt das Instrument mit. Dieses Gefühl habe ich auch bei meiner Hirsbrunner.
Die Behauptung, der Klang des Euphoniums würde nicht „tragen“, ist völlig falsch. Auch die Intonation ist im Vergleich zu anderen Marken außergewöhnlich gut. Das Adams Euphonium ist also ein Erfolg auf ganzer Linie. Nächste Woche werde ich das Euphonium zum ersten Mal im Nationalorchester einsetzen.
Vor einiger Zeit erfuhr ich, dass Adams eine neue C-Basstuba entwickelte. Meine Neugier war geweckt. Mit etwas Zurückhaltung stellte ich meine Hirsbrunner kurz beiseite, um diese neue Basstuba zu testen. Es war zunächst ungewohnt, aber zu meiner großen Überraschung stellte ich nach einiger Spielzeit fest, dass ich mich auf der Adams Basstuba wohler fühlte. Das Spiel im mittleren Register ist mit der Hirsbrunner vergleichbar. Den Unterschied macht die Adams jedoch in den Oktaven über dem hohen C und unter dem tiefen C. Die Ansprache der Töne ist sehr präzise. Die Entwicklung der Klangfarbe (Timbre, Intonation) von sehr leise bis extrem laut ist ausgezeichnet und auch von sehr rund (p) bis sehr brillant (ff). Der Klang mischt sich im Sinfonieorchester stets optimal.
Der Komfort dieses Instruments und die Leichtigkeit, mit der ich es spielen kann, führen dazu, dass meine Hirsbrunner nach all den Jahren treuer Dienste dieser neuen C-Basstuba Platz machen muss.
Jozef Matthessen